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Himmlischer Aromazauber

Weihnachten duftet nach Zimt, Kardamom, Ingwer, Muskat, Vanille und Nelken ...

Auch wenn ich die Gewürze das ganze Jahr über verwende, so haben ihre ätherischen Öle zu Weihnachten eine ganz besondere Aura. Leicht exotisch-mystisch angehaucht, geben sie diesen Tagen Wärme, Geborgenheit und Glück. Aber auch Sehnsüchte und Kindheitserinnerungen werden wach. Weihnachten ist etwas ganz besonderes...

 

Wusstest du, dass alle Weihnachtsgewürze auch große Heilkräfte haben. Es sind wärmende Gewürze, die uns die Kälte der Zeit verzaubern und uns physisch sowie psychisch Kraft schenken ...

 

 

Heilkräftiger Aromazauber

Alle duftenden Zaubergewürze wirken durch ihre Wärme und den unvergleichlichen Duft beruhigend, ausgleichend und harmonisierend auf unser Nervenkostüm.

 

Sternanis

...würzt und duftet intensiver als Anis. Schon vor 3000 Jahren wussten Heilkundige um ihre gesundheitliche Wirkung und setzten Sternanis für erkrankte und verschleimte Atemwege ein. Heute wissen wir, dass er antibakterielle und antivirale Kräfte hat. Dieses wunderhübsche Gewürz wirkt zudem noch beruhigend und wohltuend auf unsere gestresste Seele.

 

Karamom

... die ätherischen Öle der kleinen Samen beruhigen einen aufgewühlten, nervösen Magen und sorgen für innere Balance. Die zart-grüne Samenkapsel muss vor dem Gebrauch aufgebrochen werden, damit die Samen ihr volles Aroma entfalten können.

 

Nelken

... jeder kennt den berühmten Tipp der Oma: bei Zahnschmerzen hilft es, eine Nelke an den schmerzenden Zahn zu legen oder die Stelle mit dem ätherischen Öl der Nelke einzureiben.

Heute wissen wir, dass das ätherische Öl Eugenol eine sanft betäubende Wirkung entfaltet und zudem noch entzündungshemmend ist.

 

Ingwer

...  der würzig-scharfe Geschmack der Ingwerknolle begleitet viele von uns schon im täglichen Essen, da es sie mittlerweile in allen Supermärkten zu kaufen gibt. Die ingwertypischen ätherischen Öle wirken entspannend und gleichzeitig sanft kreislaufanregend. Ingwer gehört auch zur ersten Hilfe bei Übelkeit und Unwohlsein.

 

Zimt

... gehört zu meinen absoluten Favoriten in der Gewürzküche. Ich mag seinen aromatischen Duft  ganz besonders gerne. Er macht fette Speisen bekömmlicher und wirkt regulierend auf den Blutzuckerspiegel, wenn er nicht gerade in einer Zuckermischung daherkommt :))

 

Scharzer Pfeffer

... ja, auch er passt mit seinem würzig-scharf-aromatischen Geschmack in die Weihnachtsküche! Sein Hauptwirkstoff Piperin regt besonders die Verdauungsorgane an und wirkt desinfizierend. Bitte verwende Pfeffer nur frisch gemahlen oder gemörsert, da dem fertig gemahlenem Pfeffer jedes Aroma fehlt. Wusstest du, dass unser alltägliches Küchengewürz früher zu den kostbarsten Gewürzen der Welt gehörte?

 

Wenn du diese duftenden Gewürze nicht nur im Weihnachtsgebäck, in Saucen oder Desserts nutzen möchtest, empfehle ich die einen wunderbar aromatisch-scharfen Yogi-Tee, er ist gleichzeitig Medizin und Hochgenuss. Yogi-Tee enthält die geballte Kraft der exotischen Gewürze und verführt uns zu sonnigen Tagträumen.

Heiß mit etwas Honigsüße und einem kräftigen Schuß Kokosmilch wirkt er wunderbar wärmend!

 

Yogi-Tee: die Wärme Asiens

1 Zimtstange

6 Kardamomkapseln (aufgebrochen)

4 Nelken

10 Pfefferkörner

1 Scheibe Ingwer

2 Sternanis

1 Liter Wasser

alle Zutaten 15-30 Minuten sanft köcheln.

Durch ein Sieb abgießen und einen kräftigen Schuß Kokosmilch, Milch oder Sahne zufügen. Das nimmt die Schärfe und rundet das Aroma ab.

Ich süße mir den Tee gerne mit etwas Honig oder Kokosblütenzucker.

Kreativ-Tipp

- Süßholz, Zitronengras, Vanille, Fenchel, Sechuan-Pfeffer, Muskatnuss, Chili und Anis passen auch hervorragend in den Yogi-Tee

- Minze bringt den Frische-Kick

- schwarzen Tee zum Abschluss dazu geben und 5 Minuten ziehen lassen

- 1 Teelöffel Kakao rundet den Geschmack königlich-schokoladig ab. Kakao schmeckt besonders gut in Verbindung mit Milch und Sahne.

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